January 26th, 2008 at 6:19 pm
Wie auch im Vorjahr, findet auch dieses Jahr der Januar Domainstammtisch in Berlin statt. Diese Domain Stammtische finden drei bis vier Mal im Jahr mit Mitgliedern des Domainforums sowie weiteren angemeldeten Gästen statt. Schon im letztem Jahr hatten wir solche Stammtische in Berlin, Freiburg und Mallorca, sie sind halt eine ausgezeichnete Möglichkeit für aktive Domainer sich kennenzulernen und einiges an Networking zu betreiben.
Heute Mittag haben wir uns zu dritt getroffen und zu erst bei Tobi im Hotelzimmer bei ausreichend Whisky Kola gefachsimpelt.
Richard (McDot) und Tobi (Domain dealer) im Hotelzimmer
Danach ein schöner Spaziergang dem Kudamm entlang zu einer der berühmten Currywurst Buden in Berlin.
Check-in und Domain-Dealer bei einer Currywurst im berühmten Kudamm 195
…und zurück zum Hotel. Heute Abend treffen wir uns beim Griechen wo der "echte" Stammtisch stattfindet.
January 24th, 2008 at 12:28 am
Die Idee klingt verlockend:
Wer fleissig Domains sammelt, kommt früher oder später eventuell an einen Punkt, an dem ihm oder ihr die Puste, sprich das notwendige Kapital ausgeht. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: zum einen kann man mit dem Registrieren von Domains aufhören, aber wer will das schon. Zum anderen kann man Teile seines Domain Portfolios verkaufen, was aber kaum jemand machen möchte, da man ja gerade an die zukünftige Wertsteigerung der Domains glaubt. Bleibt also noch die Möglichkeit, sich frisches Kapital zu besorgen. Dabei ist es allerdings so, dass die potentiellen Kapitalgeber, sprich Banken, Domains als Sicherheit so gut wie nie akzeptieren, obwohl sie mittlerweile ähnlich wie Grundstücke sehr wohl einen Wert darstellen. Nur mit der Wertfindung ist das so eine Sache.
Hier tritt nun Fusu auf den Markt. Die in der Slowakei beheimatete Firma hat im Internet unter Fusu.com eine Domainbörse analog den Aktien-Börsen initiiert. Hier haben Domainbesitzer nun die Möglichkeit, maximal 45% des Wertes ihrer jeweiligen Domain an der Börse zu platzieren. Die Sache hat allerdings einen Haken: Fusu nimmt sich das Recht heraus, den Marktwert der Domain zu bestimmen. Haben Domaininhaber und Fusu sich geeinigt, werden die Anteile auf dem Börsenplatz angeboten. Angebot und Nachfrage sollen dabei den Wert der Anteile ebenso regulieren wie bei den Aktien.
Logisch, dass diese Dienstleistung auch ihren Preis hat. Fusu stellt dem Domaininhaber 1% des zu veräußernden Anteilwertes in Rechnung, ausserdem kassieren sie 1% vom Kaufpreis eines Anteileigners.
Momentan befindet sich die Börse allerdings noch in der Beta-Phase, sprich die jetzt veröffentlichten Werte sind nicht real. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann sich das ändert. Ebenso gespannt bin ich auf die Initiatoren dieser Börse, die sich nämlich bedeckt im Hintergrund halten, was nicht unbedingt vertrauenserweckend ist. Hinter der Fusu.com steckt die Firma Senza Limiti s.r.o.. Die wiederum befindet sich im Besitz der Senza Limiti Ltd. In England, welche sich auf die Beratung von IT-Unternehmen spezialisiert hat und ursprünglich von drei Gesellschaftern gegründet wurde, einem Deutschen, einem Italiener und einem Engländer. Die Senza Limiti s.r.o. bietet im deutschsprachigen Raum preiswerte Firmengründungen in der Slowakei an. Ferner befinden sich über 300 Domains, unter anderem slowakei.com im Besitz eben jener Firma, ein Interessenskonflikt scheint also vorprogrammiert zu sein.
January 21st, 2008 at 9:58 pm
Im Moment laufen in verschiedenen Domainforen Anfragen und Diskussionen über die beste Art, eine Domainweiterleitung umzusetzen. Hier geht es grundsätzlich darum, dass eine bestimmte Domain die Hauptdomain des Projektes ist, während andere Themenrelevante Domains, auch Zubringerdomains genannt, ebenfalls zum Projekt führen sollen. Ich werde hier versuchen, die verschiedenen Möglichkeiten darzustellen und die vor und Nachteile zu beschreiben.
Verschiedene Domains zum gleichen Ordner leiten.
Eine sehr beliebte Praxis ist es, alle Domains intern zum gleichen Ordner auf dem Server zu leiten. Somit erscheint in der URL Zeile die eingegebene Domain und egal welche Domain zufällig aufgerufen wurde, erscheint der gleiche Inhalt. Auch wenn sich diese Möglichkeit auf dem ersten Blick recht plausibel anhört, ist sie eher die schlechtere Lösung. Da alle Domains zum gleichen Inhalt führen, kommen die Suchmaschinen durcheinander. Sie erkennen Mehrfach den gleichen Inhalt und müssen sich entscheiden, welche der Domains das Original darstellt. Die anderen Domains werden dann ignoriert. Das Ergebnis ist schwer kontrollierbar und kann damit enden, dass der Inhalt sehr schlecht in den Suchmaschinen positioniert wird oder schlimmsten Falls gar nicht erst im Index aufgenommen wird.
Fazit: Diese Art der Domainweiterleitung ist nicht zu empfehlen
Domainweiterleitung mit Permanent Redirect (301)
Diese Methode erledigt nicht nur die Weiterleitung, sondern informiert die Suchmaschinen gleichzeitig, dass die Inhalte der weitergeleiteten Domain in Zukunft auf der neuen Adresse zu finden sein wird (Redirect Permanent). Diese Domainweiterleitung, oft als Suchmaschinenfreundliche Lösung angepriesen, nimmt die umgeleitete Domain aus dem Index und weißt alle eingehenden Links der Zieldomain zu. Gleichzeitig vererbt die Zubringer Domain die Pagerank Anzeige der Zieldomain, dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Anzeige, der Pagerank an sich ist nicht vorhanden. In bestimmten Kreisen wird diese Methode missbraucht um einen Pagerank vorzutäuschen z.B. um eine Domain besser verkaufen zu können.
Es gibt zwei Methoden, diese 301 Weiterleitung umzusetzen:
Domainweiterleitung 301 mit .htaccess
Hierfür muss die Einstellung des Apache Webservers die Administrative mod_rewrite unterstützen. Im Ordner, wo die Zubringer Domains zusammenlaufen, muss eine Datei Namens .htaccess erstellt werden. Diese Datei erhällt dann folgenden Inhalt:
Datei .htaccess
RedirectPermanent / http://www.hauptdomain.tld/
Domainweiterleitung 301 mit php
Hierfür muss der Webserver lediglich php-fähig sein. Im Ordner wo die Zubringer Domains zusammenlaufen wird eine Datei Namens index.php mit folgendem Inhalt erstellt:
Datei index.php
<?php
header("Status: 301 Moved Permanently");
$link = "http://www.hauptdomain.tld/";
header("Location: $link");
exit;
?>
Fazit: Das Attribut Suchmaschinenfreundlich trifft hier nur insofern zu, dass ein möglicher Ausschuß aus dem Index wegen Doppel Content entgegen gewirkt wird. Die Vorteile einer Generischen Domain als Zubringer werden jedoch komplett neutralisiert. Diese Methode der Domainweiterleitung eignet sich besonders um Domains mit unterschiedlichen TLDs auf die Hauptdomain zusammenzuführen.
Generische Zubringer Suchmaschinenfreundlich nutzen
Oft geht es nicht nur darum, z.B. den Firmennamen in unterschiedlichen TLDs zur Hauptadresse weiterzuleiten, sondern eher darum, weitere relevante generische Domains bestmöglich einzusetzen. Bestmöglich bedeutet oft, auch die Generische Stärke des Domainbegriffs in den Suchmaschinen zu nutzen. Auch dafür gibt es zwei möglichkeiten:
Domains Integrieren
Bestimmte Menüpunkte der Hauptdomain leiten dann nicht zu Unterseiten, sondern zu Inhalten der gleichnamigen Domain. Es sind dann zwar unterschiedliche Webpräzenzen, sie sind aber so verschmolzen, dass der Besucher kaum merkt, dass es sich um unterschiedliche Domains handelt. So kann jede Domain, wenn sinnvoll optimiert, ihr volles Potential ausspielen.
Als Beispiel für eine solche Umsetzung kann ich meine www.webrunde.eu vorzeigen. Die Hauptdomain ist zwar webrunde.eu, wer aber den Menüpunkt Forum anklickt, landet ohne es zu merken auf die Domain webdesignerforum.eu
Domains für externe Dienste nutzen
Diese Variante ist beliebig ausbaufähig und hat den Vorteil, dass auch Backlinks geschaffen werden. Generische Domains werden mit sinnvollem Inhalt online gestellt und gut sichtbar zum Hauptprojekt verlinkt. Besonders geeignet sind Dienste, die eine Interaktivität mit dem Benutzer fördert, zb. Foren oder Blogs. Der Nutzer findet diese Seite über Suchmaschinen, findet Inhalte, die für ihn interessant sind und klickt irgendwann weiter zum Hauptprojekt. Wichtig ist dabei, dass diese Seiten dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Reine Alibi Seiten werden den Benutzer eher abschrecken.
Als Beispiel kann man sich www.kampfsport-ninjas.de ansehen. Dieser Blog ist zur Unterstützung des Kampfsportforums ninjas.de entstanden.
Fazit: Dies ist der einzige Weg, das versteckte generische Potential einer Zubringerdomain vollständig zu nutzen, ist aber mit mehr Arbeit als bei normalen Domainweiterleitungen verbunden.
January 20th, 2008 at 2:07 pm
Mit aktuellem Gebot von 450 € ist die Domain significados.es in die Auktion bei SEDO gegangen. Significados, gleich bedeutend mit "Bedeutung" oder "Deutung" hat ein recht gutes Suchvolumen in Wortkombinationen, aber auch der Begriff alleine liefert ganz gute Werte.
Domainhandel mit .es im Aufwind
Der Markt für .es Domains kommt jetzt langsam in Bewegung. Wenn man sich die Verkaufszahlen der letzten Monate ansieht, sieht man, dass der Handel mit spanischsprachigen Domains recht rege war. Vor allem spanische .com und .es Domains haben stark zugelegt. Hier einige Besipiele aus dem Domainhandel mit .es Domains:
- ivideo.es 6.500 €
- alejandro.es 4000 €
- casinoclassic.es 1.250 €
- electra.es 1.000 €
Die Domain significados.es
Google.es Ergebnisse für "significado": 12,300,000
Google.es Ergebnisse für "significados": 1,800,000
Google Trends zeigt recht gutes Suchvolumen für Spanien sowie auch für viele andere Spanischsprachige Regionen.
Overture Spanien hat folgende Ergebnisse:
(Nur die wichtigsten)
- 57.681 significado paloma
- 16.044 significado sueño
- 12.286 significado nombre
- 1.799 significado sueños
- 1.437 significado japon
- 1.000 significado apellido
- 945 nombre significado
- 777 significado
- 643 significado color
- 553 significado zanzibar
- 507 significado ana
Beim aktuellen Stand von 450 € ist diese Domain sicherlich auch interessant für Domainhändler und Investoren.
Zur Auktion: Significados
Viel Erfolg beim Bieten
January 12th, 2008 at 10:49 pm
Ein aufmerksamer User von Domainforum.info merkte soeben, dass die Domain Telecom.com, früher im Besitz der Symmetricom.com, seit neuestem mit Inhalten der Deutsche Telekom AG auflöst. Tatsächlich: Gemäß Quellen aus dem amerikanischen Domainhandel wechselte die Domain den Besitzer am 2. Januar 2008 für $700.000 ( knapp 500.000 €).
Auch wenn das Ganze, zumindest für die deutschen Medien, eher still und leise über die Bühne ging, ist es ein großer Schritt seitens der Telekom, der auch Anerkennung verdient. Eine Firma wie die Deutsche Telekom kann sich nicht leisten, Besucher zu verlieren. Wie viele Kunden oder potentielle Kunden der Telekom haben in der Vergangenheit einfach den Namen falsch eingegeben und sind dadurch auf einer komplett falschen Webseite gelandet?. Die Antwort kennt sicherlich nur die Deutsche Telekom selbst, aber ich bin sicher, es rechtfertigt die Investition für den Kauf der Domain Telecom.com. Mit Sicht auf weitere internationale Expansion ist diese Domain eine exzellente Investition.
Ein deutliches Zeichen dafür, dass auch Deutsche Firmen im internationalen Domainhandel mitmischen, auch wenn solche Geschäfte nicht immer öffentlich gemacht werden.
Von mir:
Herzlichen Glückwunsch Telekom
January 11th, 2008 at 12:55 am
Wir machen alle völlig unbedacht, meistens auf der Homepage einer der vielen Registrare, unsere Domain Verfügbarkeitsabfragen. Aber was wissen wir darüber?
Wir geben einen Begriff ein, klicken auf senden und erhalten hoffentlich die Meldung zurück, ob die Domain verfügbar ist oder nicht.
Was wir nicht wissen:
Was passiert in diesen Milisekunden mit dieser Information, die eigentlich ausschließlich für uns bestimmt war?
- Wird diese Domain Information Gespeichert?
- Sitzt jemand am anderen Ende und profitiert von unserer Recherche?
- Werden alle gesuchten Domains periodisch analysiert und die besten Wegregistriert?
Solche Praktiken werden bereits lange vermutet. Viele Domainer berichten seit einiger Zeit in verschiedenen Domainforen, dass sie eine Domain auf verfügbarkeit checken und kurzer Zeit später ist sie weg.
Technisch ein einfacher Vorgang:
Alle angefragten Domains die noch Verfügbar sind, werden parallel zur Abfrage in einer Datenbank gespeichert. Der Betreiber lässt die Domainliste durch ausgepfeilte Analyseprogramme laufen, dabei werden Daten wie Google Ergebnisse, Overture Wert, Werberelevanz und ähnliches untersucht. Sollte die Domain bestimmte Kriterien erfüllen, wird sie automatisch registriert. Derjenige, der das Ganze mit seiner Suche nach genau dieser Domain ausgelöst hat, geht dabei leer aus und kann sich nur ärgern.
Nun wurde sogar ein Zahn zugelegt!!!
NetworkSolutions.com registriert nun grundsätzlich alle .com Domains die angefragt werden, und zwar ganz offiziell und auf eigenem Namen. Unabhängige Tester berichten, dass es gerade mal drei Sekunden dauert, bis die bei Network Solutions angefragte Domain registriert ist. Nach der Registrierung wird die Domain bei Network Solutions sogar als verfügbar angezeigt und kann dort auch für die normalen Registrierungsgebühr übernommen werden. Bei anderen Registraren wird sie natürlich als belegt angezeigt und ist nicht registrierbar.
Network Solutions verteidigt sich
In verschiedenen Domainforen findet man sogar die Offizielle Bestätigung, dass diese Praxis angewandt wird. Aus offizieller Stelle heißt es, sie agieren zum Schutz Ihrer Kunden. Die Domain sei doch bei denen auch registrierbar und man wolle damit verhindern, dass jemand anderes solche Domains wegschnappen könnte. Jedenfalls hört sich das ganze sehr nach Ausrede an und kaum einer glaubt wirklich, dass dieses Handeln im Sinne der Kunden ist. Ich vermute eher, Kunden werden in Scharen weglaufen.
Ich weiß nicht, ob andere diesem schlechten Beispiel folgen werden, auch nicht, wo da die rechtlichen Grenzen sind. Ethisch bedenklich finde ich diese Vorgehensweise aber allemal.
Wo sollen wir Domains abfragen?
Ich sage schon lange, Domain Abfrage ist eine Vertrauenssache. Ich kann nicht sagen, wer "saubere" Dienste anbietet und wer nicht. Jeder sollte am besten einen Dienst seines Vertrauens benutzen oder sich selbst ein Script für die Domain Abfrage installieren. Wenn ich eine Whois abfrage mache, benutze ich entweder die Domainabfrage meines Providers oder den unabhängigen Dienst von Christoph Eik auf www.whois2.org.
January 8th, 2008 at 10:42 pm
Die Firma NICIT, zweitgrößte Deutsche Domainbörse, die spätestens seit dem Rekordverkauf von poker.de für 695.000 € eine feste Größe im Deutschem Domainhandel geworden ist, steht laut Insidern kurz vor der Einführung des hauseigenen Domain Parking Programms.
NICIT bietet bereits seit dem Jahr 2000 zahlreiche hochwertige Dienste rund um das Produkt Domain. Domainforum, Domainbörse, professionelle Domainwertgutachten sowie seit kurzem auch Domain Registrierungen sind die wichtigsten Standbeine der Firma. Jetzt steigt man auch in den Bereich Domain Parking ein.
Besondere Highlights des neuen Domain Parking Dienstes sollen der Yahoo Feed, die Möglichkeit eigenen Content mit einzubeziehen und die Suchmaschinenoptimierung sein. Vor allem letzteres sollte für viele Domainer besonders interessant sein. Bei NICIT geparkte Domains werden in den Suchmaschinen gelistet, somit sind die entsprechenden Domains nicht nur auf Type in Traffic angewiesen. Bei entsprechend wertvollem Content können diese Content Parking Domains sogar recht gut gelistet werden.
Das Domain Parking von NICIT steht bereits einigen auserwählten Kunden in der Beta Phase zur Verfügung. Sobald die letzten Praxis Tests erfolgreich abgeschlossen sind, wird das Domain Parking System für alle Domainer zur Nutzung freigegeben.
January 8th, 2008 at 12:27 am
Das Domainhandel Jahr 2008 fängt ja gut an:
Wie heute in der Finanz Fachpresse zu lesen war, hat Liberty Media 100 Millonen Dollar für die Mehrheitsanteile an BodyBuilding.com bezahlt. Liberty Media ist bereits als Domaininvestor bekannt. Sie gehören zu IAC, die unter anderem auch Domains wie Match.com, Chemistry.com und einige andere sehr bekannte Referenzprojekte betreiben.
BodyBuilding.com hat mit dieser Domain in letzter Zeit ein Fitness Netzwerk mit rund 100.000 Mitgliedern aufgebaut, während sie parallel auf ihrem Shop Portal alle möglichen Fitnessprodukte vertreiben. BodyBuilding.com soll in etwa 2 Millonen Besucher im Monat aufweisen.
Eine generische Domain dieser Güte kann, wenn sie korrekt betrieben wird, durchaus eine Markt beherrschende Stellung einnehmen, und ich gehe davon aus, dass der Domainhandel in diesem Jahr auch weitere Verkäufe von Domains in dieser Größenordnung sehen wird.
January 2nd, 2008 at 12:33 am
Im Domainhandel gibt es keine Pause. Erster Tag des Jahres und schon geht die Domain Golfforum.info nach einem Gebot in Höhe von $100 bei SEDO in die Auktion.
Golf ist auch in Deutschland ein beliebter Sport geworden und, wie man auch bei Google Trends sehen kann, verzeichnet "Golf Forum" einen stetigen Zuwachs an Suchvolumen. Die TLD .info ist auch entsprechend passend für ein Forum.
Die Domain Daten im Einzelnen:
Domain Auktion
- Domain: Golfforum.info
- Google Ergebnisse für "Golf Forum": Rund 1 Mio.
- Google Ergebnisse für Golfforum: Rund eine Halbe Mio.
- Overture USA: 1.064 für "Golf Forum"
- Overture DE: 374 für "Golf Forum"
- Google Trends: Stetig steigende Tendenz.
- Alle gängigen TLDs sind belegt.
Startgebot: $100
Ende der Auktion: 8.Januar 2008 um 20:39 Uhr (MEZ)
Link zur Auktion: Golfforum.info
Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2008
Viel Spaß beim Bieten
December 31st, 2007 at 12:05 am
Das Projekt SEO Workshop entsteht gerade mit der Absicht, etwas Grundwissen für den Suchmaschinen freundlichen Aufbau von Domainprojekten zu vermitteln. Zielgruppe sind vorerst vor allem Domainer, die sich in puncto Suchmaschinenoptimierung eher als Anfänger betrachten. Je nachdem, wie sich dieses Projekt entwickelt, werden wir später auf höherem Niveau auf den Grundbausteinen aufbauen.
Der Domainer kann sich nicht mehr nur auf Domain Parking und Domainhandel konzentrieren. Klar gibt es Domains, die von ihrem Charakter her natürliches Type in oder expired Traffic bekommen und dadurch im Domainparking recht gut performen. Die meisten Domains, z.T. sogar recht gute Keywords, bekommen jedoch kaum Besucher und somit auch kaum Parking Einnahmen. Ebenso im Domainhandel, der Verkauf gelingt meistens nicht sofort, also ist es sinnvoll, in der Zwischenzeit etwas Nützliches mit den Domains anzufangen.
Weitere Informationen: SEO Workshop
December 27th, 2007 at 4:19 pm
Das Domain Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu. Wir haben eine Menge erlebt, neue Trends wurden gesetzt und der Domainhandel verzeichnete recht imposante Verkäufe.
Was kann der Deutsche Domainhandel für 2008 erwarten?
Hochqualitative generische Domains werden weiterhin sehr begehrt sein. Immer mehr Firmen merken, wie wichtig die Richtige Domain ist, somit sind immer mehr generische Domains in "festen" Händen. Die logische Konsequenz für den Domainhandel sind steigende Preise. Beschreibende Domains mit entsprechenden Suchvolumen werden daher weiterhin den Ton angeben. Unter den TLDs hat .de in Deutschland ganz klar die Nase vorn, wobei sich .com Domains immer größerer Beliebtheit erfreuen. Während wir möglicherweise in bestimmten Bereichen steigende Nachfrage für .info Domains sehen werden, dürfte sich an der Akzeptanz von .net und .org im Momment eher wenig ändern. Gerade für letztere wird jedoch im Domainhandel eine positive Zukunft vorausgesagt, daher könnte es vermehrt zu Handel unter Domainern, Projektierern und Investoren kommen. Da solche Domains kaum Typeins produzieren, werden clevere Domainer solche Domains eher projektieren und somit zum Bekanntheitsgrad beitragen.
Unter Beobachtung steht natürlich die anfangs so hochgepriesene .eu. Eine Serie von Pannen bei der Vergabe, wie auch bei späteren Markenrechtlichen Entscheidungen, haben die Entwicklung und Beliebtheit der .eu Domains mächtig gebremst. Die Anzahl registrierter Domains bleibt jedoch steigend, insofern können wir davon ausgehen, dass insgesamt eine positive Entwicklung erwartet wird. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Tendenz demnächst im Domainhandel auswirkt.
Weiter im Anmarsch sehe ich kurze, leicht aussprechbare brandingfähige Domains. Diese Tendenz, die man im Amerikanischen Domainhandel bereits deutlich spüren kann, dürfte demnächst auch Deutschland verstärkt erreichen.
Internationaler Domainhandel
Bei den Englishsprachigen .com Domains werden wir sicher, wie gewohnt, immer wieder neue Rekordverkäufe sehen. Eine schwächung dieses Markts ist eher unvorstellbar. Bei einigen anderen generischen und Pseudogenerischen TLDs wie .mobi oder .tv bleibt abzuwarten was die weitere Entwicklung bringt.
Eine Besonders starke entwicklung können wir auch im Spanisch sprachigem Domainhandel erwarten. Der Markt ist zwar relativ jung, dafür ist der Wachstum um so stärker. Gewinner düften vor allem Spanische .com und .es Domains sein. Die Spanische TLD konnte sich bereits in diesem Jahr einem verhältnismäßig regen Domainhandel erfreuen. Dabei muss man bedenken, das diese Endung gerade mal vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde.
Weitere Märkte, die eine gewisse Stärke bereits erreicht haben, wie z.B. co.uk und .nl dürften relativ stabil bleiben. Andere ccTLDs wie z.B. .fr .it sowie die ganzen Osteuropäischen TLDs sind bisher noch gar nicht richtig in Bewegung gekommen. Welche sich eventuell 2008 im Domainhandel durchsetzen mag, ist reine Spekulation.
Zu guter letzt wird die Domainhandel Branche sicherlich den Start von .asia sehr interessiert verfolgen. Die umstrittene Art der Vergabe wird zwar wenig Raum für Domainhändler lassen, die bekannten Investoren der Branche werden aber sicherlich etwas Risikokapital da reinstecken.
December 26th, 2007 at 3:26 pm
Zwei Jahre ist es nun her, dass die Esnic Domains unter der Spanischen TLD .es, ins rennen schickte. Nach anfänglicher Zurückhaltung sind inzwischen rund 800.000 .es Domains registriert. Wie bei so vielen Länder TLDs haben auch die Spanier den Start Ihrer eigenen Endung verschlafen, wobei noch heute viele Leute in Spanien Ihre Domain Endung noch nicht wahrgenommen haben. Trotzdem, die Internet Anbindung mit schnellen DSL Leitungen nimmt rasant zu, so dass auch die Internet Dienstleistungen starke Wachstumsraten verzeichnen können.
Wie zu erwarten, nimmt der Domainhandel in Spanien ebenfalls zu. Das Jahr 2007 brachte zwar nicht den Riesendurchbruch, der von vielen Prophezeit wurde, zeigte aber, dass der Bedarf ohne weiteres da ist. Einige Verkäufe der letzten Wochen zeigen den aktuellen Wert für gute Domains unter .es:
- Piscinas.es - 18.600 €
- Rakeback.es - 3.600 €
- kpn.es - 6.000 €
- Systems.es - 5.000 €
- Voipcom.es - 1.500 €
- iVideo.es - 6.500 €
- Conocer.es - 2.300 €
- Pokerstars.es - 10.000 €
- Roma.es - 5.900 €
- LetrasDeCanciones.es - 6.500 €
Ausblick auf 2008
Es sind immer noch zu wenig Endverbraucher als Käufer unterwegs, dafür aber eine Menge Investoren und Spekulanten, die versuchen werden .es Domains für wenig Geld zu bekommen. Da auch entsprechend viele Domainhalter auf schnelles Geld aus sind, wird es sicherlich auch einiges an Domainhandel unter Resellern geben. Für Domain Investoren und Domainhändler mit langem Atem, ist es eine gute Gelegenheit in .es Domains zu investieren. Ich denke, am Potential dieser Domains dürfte inzwischen keiner mehr zweifeln. Wer an entsprechende Endkunden gerät, kann durchaus von der steigenden Preisentwicklung profitieren.
Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Domain Jahr 2008