Richard Martin’s domain blog

Domain Smalltalk Domain Blog - Domainhandel - Domain News

March 13th, 2008 at 10:53 pm

Dombusiness by Christopher Voigt

Das Domainportal dombusiness.com ist mittlerweile seit gut einem Jahr online. Das Marktvolumen im Domainhandel ist in den letzten Jahren stark gestiegen, wodurch vermehrt auch Privatpersonen beginnen, sich für dieses Business zu interessieren. Doch die erfahrenen Domain-Profis wissen: es gibt in dieser Branche sehr viele Hürden für Anfänger und auch einige gefährliche Falltüren (allen voran das Markenrecht). Mit diesem Domain-Projekt soll Interessierten der Domainhandel näher und der Einstieg erleichtert werden.

Dazu findet sich auf diesem Portal u.a. ein ausführlicher Anfänger-Guide. Dieser vermittelt von Domain Basiswissen (DNS, wichtige Top-Level-Domains usw.) über Aspekte der Werteinschätzung von Domain-Namen bis hin zum Markenrecht wichtige Grundkenntnisse. Natürlich werden auch andere Seiten des Domain Business (z.B. das Registrieren oder Parken von Domains) beleuchtet.

Besonderen Wert wird ferner auf die Entwicklung von Domain-Projekten als Verwendungsmöglichkeit ungenutzter Domain-Namen gelegt.  Dazu werden Parallelen zum Affiliate Marketing gezogen, insbesondere durch Vorstellung der führenden Affiliate-Netzwerke. Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung runden das Angebot zur erfolgreichen Projektierung ab.

Aktuelle Nachrichten zu Domains, zum Online Marketing und der SEO-Welt finden sich ebenfalls auf dieser Informationsplattform.

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March 2nd, 2008 at 1:20 am

Esnic - Bearbeitung von .es Domains

Die .es Domains haben die Besonderheit, dass viele Vorgänge direkt bei der Esnic vorgenommen werden müssen und nicht im Registrar Interface, wie sonst bei den meisten TLDs üblich. So müssen zum Beispiel Vorgänge wie das Löschen einer Domain oder der Transfer zu einem anderen Registrar, im Kundenbereich der Esnic gesondert bestätigt, oder auch abgewiesen werden. Da das komplette Esnic Interface ausschließlich in Spanischer Sprache vorhanden ist, kommen immer wieder Fragen bezüglich der Vorgehensweise bei der Handhabung von .es Domains. Hier versuche ich daher eine leicht verständliche Anleitung als Referenz zu erstellen.

In dem Zusammenhang kommt meistens als erstes der Frage: Wie kann ich mich bei der Esnic einloggen bzw. wo bekomme ich die Zugangsdaten für das Login her?

Ermitteln der Zugangsdaten:

  • Als erstes zur Hauptseite der Esnic gehen: Esnic
  • Unter "Busca" eine Verfügbarkeitsabfrage für die entsprechende Domain durchführen.
  • Die Domain dürfte nun Rot erscheinen (Belegt)
  • Rechts daneben auf "Registrado. Ver datos" klicken
  • Den Captcha Code aus dem Bild eingeben und auf "Aceptar" klicken.
  • Nun sind sämtliche, öffentlich verfügbare WhoIs daten sichtbar.
    Dort jetzt das passende Handle auswählen, meistens der Admin C "PERSONA DE CONTACTO ADMINISTRATIVO" und auf den kleinen schwarzen Pfeil rechts daneben klicken. Somit werden die Handledaten entsprechend aufgeklappt.

    Die erste Angabe, die nun dort erscheint, ist der "NIC_HANDLE", normalerweise im format

    AANNN-ESNIC-AN

    Genau diesen Handle Code werden wir gleich benötigen, also am besten notieren oder in die Zwischenablage kopieren.

Bei der Esnic einloggen

  • Zur Login Seite gelangt man über die Startseite.
  • Im Menü links den Menüpunkt "Tus Dominios .es" auswählen.
  • Ganz rechts auf das Bild "Gestiona" klicken.
  • Jetzt erscheint die Login Maske
  • Im Feld "IDENTIFICADOR" wird nun der vorher ermittelte Handle Code eingetragen.
  • In "CONTRASEÑA" müssen wir das Passwort eingeben

Passwort holen

Falls noch kein Passwort vorhanden ist (oder es ist nicht auffindbar), nur den Handle Code eingeben und dann auf "Recuperar Contraseña" klicken. Damit wird ein Passwort generiert und an die E-Mail Adresse gesendet, die bei diesem Handle hinterlegt wurde.

Das Interface

Nach Eingabe von Handle Code und Passwort gelangt man in den persönlichen Kundenbereich. Dort sieht man als erstes eine Übersicht der Domains, die diesen Handle Code zugewisen sind. Das Management der verschiedenen Vorgänge geschieht über dem Menüpunkt "Solicitudes" - "Lista de Solicitudes". Alle Vorgänge, erledigt oder nicht, sind dort gelistet. Ein Code ganz rechts gibt Aufschluß darüber, um was für einen Vorgang es sich handelt. Die wichtigsten Codes wären:

  • RNVOK - Domain erneuert (Laufzeit wurde verlängert)
  • MDDOK - Änderung vorgenommen
  • PNDACRNV - Laufzeitverlängerung wurde angefordert
  • CA - Vorgang abgelehnt oder abgebrochen

Übrigens, ein Klick auf die jeweilige Vorgangsreferenz öffnet eine Historienübersicht des entsprechenden Vorgangs. Wenn ein Usereingriff erwartet wird, wird dieser in dieser Ansicht vorgenommen.

Ich hoffe, der eine oder andere findet diese Anleitung nützlich.

February 26th, 2008 at 3:13 pm

Was sind Domain Gutachten Wert?

vor einiger Zeit hatte ich eine Anfrage für eine Domain, die zu einer Verkaufsverhandlung führte. Wie so oft, lagen die Preisvorstellungen beider Parteien ziemlich weit auseinander. Nun, zu dieser Domain habe ich dann bei Firma Nicit ein Gutachten machen lassen und habe es natürlich im Passenden Moment vorgelegt. Der potentielle Käufer war echt beeindruckt und ist sofort auf meine Preisvorstellung eingegangen.

Auch wenn sich dies tatsächlich so abgespielt hat, ist es natürlich ein Traumszenario das man leider nicht immer umsetzen kann. Vielmehr kommt oft die Rückfrage, wer sich anmaßt zu bestimmen, was eine Domain Wert sein kann. Sofort kommen auch spöttische Bemerkungen, die solche professionelle Domaingutachten mit einigen bekannten automatisierten Bewertungen vergleicht, die man im www findet. So der Verlauf einer aktuellen Verhandlung, die wohl nicht zum Abschluß kommen wird.

Jedenfalls hat die Argumentation in dieser Verhandlung dazu geführt, dass ich diesen Beitrag schreibe.

Wie arbeiten die automatisierten Domain Gutachten Dienste?

Grundsätzlich kann da nur ein Allgorithmus hinterlegt werden, der bestimmte automatisch ermittelbare Faktoren berücksichtigt. Faktoren, die da eine Rolle spielen können sind z.B.:

  • TLD - In Deutschland ist sicherlich eine .de Domain mehr Wert als eine .org Domain
  • Belegung - Eine Domain die in allen gängigen Endungen belegt ist, dürfte in der regel wertvoller sein, als eine Domain die in vielen Endungen noch frei registrierbar ist.
  • Begriff Häufigkeit - Ein Begriff, der in den Suchmaschinen viele Ergebnisse liefert ist oft gefragter als ein Begriff, der kaum Ergebnisse liefert.
  • Suchvolumen - Dürfte bei der Bewertung einen sehr hohen Stellenwert haben. Begriffe, die sehr oft gesucht werden sind halt (mit Recht) sehr umkämpft.
  • Domainlänge - Kurze Domains sind einfacher zu merken

Auch wenn der eine oder andere Dienst sicherlich auf weitere Resourcen zugreift sind es überwiegend die oben genannten Faktoren, die in so eine automatisierte Bewertung einfließen. Wäre es z.B. möglich aktuelle Klickpreise für Werbeschaltung in den Suchmaschinen automatisiert zu ermitteln, könnte man diesen Faktor auch mit einfließen lassen. Soweit mir bekannt, ist dies aber nicht möglich. Ich erwähne es nur, weil es sehr wohl sein könnte, dass der eine oder andere Anbieter seine eigene Datenbank mit mehr oder weniger aktuellen Daten führt und so versucht diese Lücke zumindest teilweise zu schliessen.

Desweiteren werden oft laufende Faktoren wie PR, Suchmaschinenplatzierung und Backlinks bewertet, die aber in der Regel bei einem Domainverkauf weniger eine Rolle spielen. Irgendwelcher Resttraffic oder Backlinks aus einer vergangenen Webpräsenz mag in einigen Fällen nützlich sein, sind aber in der regel sehr schnell verschwunden.

Warum sollen erfahrene Domaingutachter es besser können?

Selbstverständlich greift ein erfahrener Domainbewerter auf die oben genannten Quellen zu. Diese sind ja zum Tel auch wichtige Indikatoren, nur gehören sehr viele Faktoren dazu, die man nicht einfach so automatisch einfliessen lassen kann. Einige Beispiele wären:

  • Analyse früherer Verkäufe ähnlicher Domains
  • Untersuchung des Markts, wo die Domain zum tragen kommen soll
  • Berücksichtigung der Ausweichsmöglichkeiten, die ein Interessent haben könnte
  • Analyse des Zukunftspotentials - Auch wenn dies oft subjektiv sein kann
  • Bei bestimmten Domains kommt noch der Prestige Faktor dazu

Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch die Erfahrung des Domainbewerters, die in der Regel in die Bewertung mit einfließt.

Letzten Endes reduziert sich die Bewertung auf eine einfache Formel:

  • Was kann der ideale Käufer dieser Domain damit verdienen, was er mit einer anderen, billigeren Domain nicht verdienen könnte.
  • Was würde dem potentiellen Käufer entgehen, wenn er diese Domain nicht hat bzw. wenn sie in den Händen eines Konkurrenten fällt.

Denn am Ende wird meistens nur Geld investiert, um damit Erlöse zu erwirtschaften. Alles andere wäre kaufmännisch nicht zu verantworten.

February 21st, 2008 at 4:08 pm

Subasta del Dominio TacosAltos.es

Este interesante Dominio en la categoría SM Erotico esta desde hoy en la Subasta de Sedo. Este término esta tomado bajo com, net, info, biz, us, mobi y algunos de ellos estan muy bien proyectados. Si bien el volumen de busqueda principal viene de Bolivia y Argentina se me ocurre que este dominio tambien es muy bien usable en España.

 

Los detalles:

  • Dominio: TacosAltos.es
  • Categoría: Erotica
  • Google: 51.000 resultados para "Tacos Altos"
  • Overture: 555 busquedas

La Subasta del Dominio

  • Precio actual: 65 €
  • Finalizacion: 28 de Febrero a las 13:28 MEZ

Visitar el Dominio: Tacos Altos
Ir a la Subasta: Subasta Tacos Altos

Mucha suerte!

For English speakers:

Tacos Altos is the Spanish term for High Heels

Good Luck!
 

February 12th, 2008 at 2:18 pm

Rick Latona wird zum Blogger

Rick Latona, bekannt durch zahlreiche hochpreisige Domainkäufe hat nun einen eigenen Blog gestartet. Sicher bleibt uns allen in Erinnerung, wie er mitte letzten Jahres die Iran.com gekauft hat, auch kennen wir sein Domain Pfandhaus Digipawn.com. Er ist ein Vollblut Domainer und einer der wenigen Inhaber von erstklassigen Domains, der sich nicht nur auf weitere Zukäufe konzentriert, sondern auch sehr rege als Domain Verkäufer zu finden ist. Ich freue mich schon darauf seinen Blog regelmäßig zu lesen. Eine Besonderheit ist sicherlich auch, dass er auf seinem Blog verspricht hochpreisige Domains weit unter Marktwert anzubieten. Sein erstes Angebot: SeafoodRestaurants.com für $10.000 ist ein glanzvoller Einstieg.

Zum Blog von Rick Latona

February 12th, 2008 at 10:31 am

Blogger Interviews auf Bloggersdorf.com

Hallo Richard. Ersteinmal möchte ich dir dafür danken, dass ich mein Blog auf DomainSmalltalk.com kurz vorstellen darf. Es handelt sich um eine Art Interviewblog, auf dem andere Blogger zu ihren Blogs zu Wort kommen. Es soll aber nicht das Blog an sich, sondern die Wahl des Domainnamens dargelegt werden. Domaintechnisch stand ich vor der Wahl zwischen Bloggersdorf.com und der ebenfalls hübschen LogBlog.com. Zuerst wollte ich LogBlog als Domain verwenden, eine gestartete Umfrage bei Domainforum.info bestärkte mich in dem Vorhaben. Wie kam es also, dass ich mich doch für Bloggersdorf entschied? Die ausschlaggebenden Punkte, auf die mich die DF-Community aufmerksam machte, waren: 1. Branding und 2. Verwechslungsgefahr / Typo-Gefahr.

Bloggersdorf ist meiner Meinung nach branding-tauglicher, da es an den (in der Blogosphäre) bekannten Begriff "Klein-Bloggersdorf" erinnert und entfernt an eine Bloggemeinschaft erinnert. LogBlog.com klingt und liest sich meiner Meinung nach zwar super, die Gefahr der Verwechslung ist aber ausgeprägter: War es jetzt logblog, bloglog, loglog oder doch blogblog?

Leuten, die eine passende Domain für ihr Projekt suchen, kann ich die Prüfung der beiden genannten Punkte nur empfehlen. Natürlich sind aber auch noch die Eignung für SEO und einige Dinge mehr zu berücksichtigen.

Weiter zu Bloggersdorf

January 30th, 2008 at 2:19 am

Wild West Domains violates ICANN Transfer Policy

What Wild West Domains (WildWestDomains.com), a Godaddy reseller, is doing makes no sense at all and is clearly infringing the rules and regulations set by the ICANN. Just imagine the following situation:

You register a domain whatever.com a few months ago. Obviously you enter all your data including your present address and whatever else is required to complete your correct WhoIs entry. Some time later you decide to move and you really take care (most people don’t) that you update your contact data for your domains . Now here comes Wild West Domains and obliges you to accept their nonsense, that you can not move the domain out (transfer) for the next 60 days.

Now obviously, knowing domain business, you don’t really take this very seriously. But now comes the case: This domain has been sold and the buyer wants to transfer the domain to a different registry. You unlock the domain, get hold of the authorization code and send it to the buyer for him to start the transfer as usual. Well done, everything is completed.

No, not with Wild West Domains!!!

The buyer just receives a system message from his own registry stating "Transfer Rejected" and just contacts you to ask what happened. Now what, you don’t even know what happened,on your side everything is fine. Hey buyer, something must be wrong on your side, please try again. Try again, same thing happens. OK, latest now you get in touch with Wild West Domains support and ask what is going on (You just aren’t aware, that your change of address would be causing this).

Here you can now read all the correspondence to and frow:

Wild West Domains ICANN Violatios

You would think, anyone with a minimum of common sense would say OK and release the domain.

But no, not Wild West Domains, they prefer to stick to their own TOS knowing that they are infringing ICANN regulations and that they are doing the worst thing you can do to a customer.

Why am I writing this?

I am the buyer, wanting to transfer this domain to a Registry I trust and not to a Reseller that will not respect my wishes and not even my rights.

One thing is sure, Wild West Domains has lost at least one customer with this move.

January 28th, 2008 at 1:48 am

Effektives Domain Marketing

Wenn man in den verschiedenen Domainforen unterwegs ist, merkt man in erster Linie eines: Die meisten Domainer wollen Ihre Domains verkaufen. Nun, viele dieser Domains verkaufswilliger Domainer sind vielleicht einfach so schlecht, dass sie keine Chance haben einen Käufer zu finden, aber es gibt sicher auch eine gewisse Anzahl Domains, die für den richtigen Endnutzer wirklich einen Mehrwert darstellen würden. Sprich: Sie sind verkaufbar.

Was macht man nun mit den Domains, um sie für eine gezielte Käuferschicht ins Rampenlicht zu stellen?

Der normale Weg: Eintragen in Domainbörsen wie SEDO und NICIT und dann auch noch in den verschiedenen Domainforen posten. Alles schön und gut, nur damit ist keineswegs gewährleistet, dass der richtige Kunde davon Kenntniss erlangt, da ist noch nicht einmal gewährleistet, dass der "ideale" Kunde überhaupt weiss, dass diese Domain für ihn sinnvoll oder Wertvoll sein könnte.

Eine sehr gute Alternative ist sicherlich das Projektieren, so werden Domains sinnvoll genutzt und es wird in der Regel damit auch Geld verdient. Trotzdem wollen viele Domainer lieber Ihre Domains verkaufen.

Aktives Domain Marketing

Der Domainhandel braucht mehr aktives Marketing. Nur scheint es, das die meisten Domainer diesen wichtigen Teil des Domaingeschäfts nicht beherrschen und noch dazu kommt, dass die großen Domainbörsen diese Aufgabe auch nicht übernehmen.

Vorhandene Marketingkanäle für den Domainhandel gewinnen

Ich denke, wir sollten uns etwas besser organisieren. In fast allen Branchen gibt es Fach Vertriebsfirmen in Form von Handelsvertretungen und ähnlichem, auch Fachverbände und Fachzeitschriften könnten für uns sehr interessant sein. Regionale Handelskammern und Handwerkskammern haben sicherlich auch ein offenes Ohr für unsere Argumente. Solche Organisationen haben öfters Ihre Tagungen und andere Events, wo wir unser Produkt Domain vorstellen könnten.

Motto: Domainer vereinigt Euch

Mit Organization, guter Zusammenarbeit und ein Wenig Geld könnten wir was auf die Beine stellen:

  • Branchenbezogene Vorträge mit dem richtigen Zielpublikum
  • Anzeigen in Branchen Fachzeitschriften
  • Redaktionelle Beiträge in regionalen IHK Zeitschriften
  • Aufbau einer Branchenbezogenen Domain Datenbank
  • Strategische Partnerschaften mit Branchen-Fachvertretungen

Wer ist dabei?

January 27th, 2008 at 3:42 am

Domainstammtisch Berlin II

Nun gehts ans eingemachte. Treffen zum Domainstammtisch um 19:00 Uhr im Griechischen Restaurant Samos in Berlin Neukölln Es erscheinen Alx, Domain-Dealer, Check-in, Frank, Sharafi, Webdoo und McDot.

In dieser kleinen aber feinen Runde haben wir recht gut gegessen und jede Menge interessante Unterhaltungen gehabt. Man möge es nicht glauben, aber ab und zu haben wir uns sogar über ganz andere Dinge unterhalten. Da soll einer sagen, dass Domainer nur Domains im Sinn haben!

Domainstammtisch

McDot, Domain Dealer und Sharafi

Wie man sieht, sind vor allem die Raucher auf Ihre Kosten gekommen. Es ist heutzutage nicht so einfach, Restaurants mit Raucherräume zu finden.

Domain Stammtisch

Alx, Domain-Dealer und Sharafi

Eines der wichtigsten Domain Themen war das neue Domain Parking von NICIT. Es ist zwar noch in der Beta Phase aber macht schon jetzt von sich zu reden.

Domain Stammtisch Berlin

Frank, Webdoo und Check-in

Tja, alles ist irgendwann zu Ende, aber wir haben festgestellt, dass wir in Berlin eine recht nette und auch Zahlreiche Gruppe Domainer bilden. Möglicherweise werden wir Berliner uns in Zukunft auch öfters Treffen.

Danke Jungs, es hat sehr viel Spaß gemacht!

January 26th, 2008 at 6:19 pm

Domainstammtisch in Berlin

Wie auch im Vorjahr, findet auch dieses Jahr der Januar Domainstammtisch in Berlin statt. Diese Domain Stammtische finden drei bis vier Mal im Jahr mit Mitgliedern des Domainforums sowie weiteren angemeldeten Gästen statt. Schon im letztem Jahr hatten wir solche Stammtische in Berlin, Freiburg und Mallorca, sie sind halt eine ausgezeichnete Möglichkeit für aktive Domainer sich kennenzulernen und einiges an Networking zu betreiben.

Heute Mittag haben wir uns zu dritt getroffen und zu erst bei Tobi im Hotelzimmer bei ausreichend Whisky Kola gefachsimpelt.

Domain Stammtisch - Im Hotel

Richard (McDot) und Tobi (Domain dealer) im Hotelzimmer

Danach ein schöner Spaziergang dem Kudamm entlang zu einer der berühmten Currywurst Buden in Berlin.

Domain Stammtisch - Currywurst in Kudamm 195

Check-in und Domain-Dealer bei einer Currywurst im berühmten Kudamm 195

…und zurück zum Hotel. Heute Abend treffen wir uns beim Griechen wo der "echte" Stammtisch stattfindet.

January 24th, 2008 at 12:28 am

Fusu.com - Domainbörse oder Finanzmarkt?

Die Idee klingt verlockend:

Wer fleissig Domains sammelt, kommt früher oder später eventuell an einen Punkt, an dem ihm oder ihr die Puste, sprich das notwendige Kapital ausgeht. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: zum einen kann man mit dem Registrieren von Domains aufhören, aber wer will das schon. Zum anderen kann man Teile seines Domain Portfolios verkaufen, was aber kaum jemand machen möchte, da man ja gerade an die zukünftige Wertsteigerung der Domains glaubt. Bleibt also noch die Möglichkeit, sich frisches Kapital zu besorgen. Dabei ist es allerdings so, dass die potentiellen Kapitalgeber, sprich Banken, Domains als Sicherheit so gut wie nie akzeptieren, obwohl sie mittlerweile ähnlich wie Grundstücke sehr wohl einen Wert darstellen. Nur mit der Wertfindung ist das so eine Sache.

Hier tritt nun Fusu auf den Markt. Die in der Slowakei beheimatete Firma hat im Internet unter Fusu.com eine Domainbörse analog den Aktien-Börsen initiiert. Hier haben Domainbesitzer nun die Möglichkeit, maximal 45% des Wertes ihrer jeweiligen Domain an der Börse zu platzieren. Die Sache hat allerdings einen Haken: Fusu nimmt sich das Recht heraus, den Marktwert der Domain zu bestimmen. Haben Domaininhaber und Fusu sich geeinigt, werden die Anteile auf dem Börsenplatz angeboten. Angebot und Nachfrage sollen dabei den Wert der Anteile ebenso regulieren wie bei den Aktien.

Logisch, dass diese Dienstleistung auch ihren Preis hat. Fusu stellt dem Domaininhaber 1% des zu veräußernden Anteilwertes in Rechnung, ausserdem kassieren sie 1% vom Kaufpreis eines Anteileigners.

Momentan befindet sich die Börse allerdings noch in der Beta-Phase, sprich die jetzt veröffentlichten Werte sind nicht real. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann sich das ändert. Ebenso gespannt bin ich auf die Initiatoren dieser Börse, die sich nämlich bedeckt im Hintergrund halten, was nicht unbedingt vertrauenserweckend ist. Hinter der Fusu.com steckt die Firma Senza Limiti s.r.o.. Die wiederum befindet sich im Besitz der Senza Limiti Ltd. In England, welche sich auf die Beratung von IT-Unternehmen spezialisiert hat und ursprünglich von drei Gesellschaftern gegründet wurde, einem Deutschen, einem Italiener und einem Engländer. Die Senza Limiti s.r.o. bietet im deutschsprachigen Raum preiswerte Firmengründungen in der Slowakei an. Ferner befinden sich über 300 Domains, unter anderem slowakei.com im Besitz eben jener Firma, ein Interessenskonflikt scheint also vorprogrammiert zu sein.

January 21st, 2008 at 9:58 pm

Domainweiterleitung

Im Moment laufen in verschiedenen Domainforen Anfragen und Diskussionen über die beste Art, eine Domainweiterleitung umzusetzen. Hier geht es grundsätzlich darum, dass eine bestimmte Domain die Hauptdomain des Projektes ist, während andere Themenrelevante Domains, auch Zubringerdomains genannt, ebenfalls zum Projekt führen sollen. Ich werde hier versuchen, die verschiedenen Möglichkeiten darzustellen und die vor und Nachteile zu beschreiben.

Verschiedene Domains zum gleichen Ordner leiten.

Eine sehr beliebte Praxis ist es, alle Domains intern zum gleichen Ordner auf dem Server zu leiten. Somit erscheint in der URL Zeile die eingegebene Domain und egal welche Domain zufällig aufgerufen wurde, erscheint der gleiche Inhalt. Auch wenn sich diese Möglichkeit auf dem ersten Blick recht plausibel anhört, ist sie eher die schlechtere Lösung. Da alle Domains zum gleichen Inhalt führen, kommen die Suchmaschinen durcheinander. Sie erkennen Mehrfach den gleichen Inhalt und müssen sich entscheiden, welche der Domains das Original darstellt. Die anderen Domains werden dann ignoriert. Das Ergebnis ist schwer kontrollierbar und kann damit enden, dass der Inhalt sehr schlecht in den Suchmaschinen positioniert wird oder schlimmsten Falls gar nicht erst im Index aufgenommen wird.

Fazit: Diese Art der Domainweiterleitung ist nicht zu empfehlen

Domainweiterleitung mit Permanent Redirect (301)

Diese Methode erledigt nicht nur die Weiterleitung, sondern informiert die Suchmaschinen gleichzeitig, dass die Inhalte der weitergeleiteten Domain in Zukunft auf der neuen Adresse zu finden sein wird (Redirect Permanent). Diese Domainweiterleitung, oft als Suchmaschinenfreundliche Lösung angepriesen, nimmt die umgeleitete Domain aus dem Index und weißt alle eingehenden Links der Zieldomain zu. Gleichzeitig vererbt die Zubringer Domain die Pagerank Anzeige der Zieldomain, dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Anzeige, der Pagerank an sich ist nicht vorhanden. In bestimmten Kreisen wird diese Methode missbraucht um einen Pagerank vorzutäuschen z.B. um eine Domain besser verkaufen zu können.

Es gibt zwei Methoden, diese 301 Weiterleitung umzusetzen:

Domainweiterleitung 301 mit .htaccess

Hierfür muss die Einstellung des Apache Webservers die Administrative mod_rewrite unterstützen. Im Ordner, wo die Zubringer Domains zusammenlaufen, muss eine Datei Namens .htaccess erstellt werden. Diese Datei erhällt dann folgenden Inhalt:

Datei .htaccess

RedirectPermanent / http://www.hauptdomain.tld/

Domainweiterleitung 301 mit php

Hierfür muss der Webserver lediglich php-fähig sein. Im Ordner wo die Zubringer Domains zusammenlaufen wird eine Datei Namens index.php mit folgendem Inhalt erstellt:

Datei index.php

<?php
header("Status: 301 Moved Permanently");
$link = "http://www.hauptdomain.tld/";
header("Location: $link");
exit;
?>

 

Fazit: Das Attribut Suchmaschinenfreundlich trifft hier nur insofern zu, dass ein möglicher Ausschuß aus dem Index wegen Doppel Content entgegen gewirkt wird. Die Vorteile einer Generischen Domain als Zubringer werden jedoch komplett neutralisiert. Diese Methode der Domainweiterleitung eignet sich besonders um Domains mit unterschiedlichen TLDs auf die Hauptdomain zusammenzuführen.

Generische Zubringer Suchmaschinenfreundlich nutzen

Oft geht es nicht nur darum, z.B. den Firmennamen in unterschiedlichen TLDs zur Hauptadresse weiterzuleiten, sondern eher darum, weitere relevante generische Domains bestmöglich einzusetzen. Bestmöglich bedeutet oft, auch die Generische Stärke des Domainbegriffs in den Suchmaschinen zu nutzen. Auch dafür gibt es zwei möglichkeiten:

Domains Integrieren

Bestimmte Menüpunkte der Hauptdomain leiten dann nicht zu Unterseiten, sondern zu Inhalten der gleichnamigen Domain. Es sind dann zwar unterschiedliche Webpräzenzen, sie sind aber so verschmolzen, dass der Besucher kaum merkt, dass es sich um unterschiedliche Domains handelt. So kann jede Domain, wenn sinnvoll optimiert, ihr volles Potential ausspielen.

Als Beispiel für eine solche Umsetzung kann ich meine www.webrunde.eu vorzeigen. Die Hauptdomain ist zwar webrunde.eu, wer aber den Menüpunkt Forum anklickt, landet ohne es zu merken auf die Domain webdesignerforum.eu

Domains für externe Dienste nutzen

Diese Variante ist beliebig ausbaufähig und hat den Vorteil, dass auch Backlinks geschaffen werden. Generische Domains werden mit sinnvollem Inhalt online gestellt und gut sichtbar zum Hauptprojekt verlinkt. Besonders geeignet sind Dienste, die eine Interaktivität mit dem Benutzer fördert, zb. Foren oder Blogs. Der Nutzer findet diese Seite über Suchmaschinen, findet Inhalte, die für ihn interessant sind und klickt irgendwann weiter zum Hauptprojekt. Wichtig ist dabei, dass diese Seiten dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Reine Alibi Seiten werden den Benutzer eher abschrecken.

Als Beispiel kann man sich www.kampfsport-ninjas.de ansehen. Dieser Blog ist zur Unterstützung des Kampfsportforums ninjas.de entstanden.

Fazit: Dies ist der einzige Weg, das versteckte generische Potential einer Zubringerdomain vollständig zu nutzen, ist aber mit mehr Arbeit als bei normalen Domainweiterleitungen verbunden.